Melbourne Calling

Es gibt uns wirklich noch. Ja der Blog war leider jetzt drei Monate down. Allerdings war auch einfach soviel zu tun, dass ich wenig Zeit fürs Schreiben gefunden habe. Es hat sich viel getan, seit dem letzten Update. Aktuell sind es keine Gurkenplantagen in Bundaberg, die meine Zeit beanspruchen, sondern kleine ´construction sites` in and around Melbourne. Aber alles nacheinander.

In Bundaberg verweilte ich bis zum 07. Februar, um bis dahin 50 Farmtage erfolgreich absolviert zu haben. Ich werde mich nie wieder über einen Job beschweren. Farmarbeit ist und bleibt ätzend. Ich wollte eigentlich schon am 4. Februar mit einer fünf-köpfigen Gruppe aus Bundy abhauen, allerdings schmierte unser Mietauto nach ungefähr 20km in der Wildnis ab und wir mussten ein weiteres alkoholreichiges Wochenende im Hinterwäldlerdorf an der Ostküste bleiben. Am Montag den 07. Februar war es dann endlich so weit: FELIX verließ das East Bundy Backpacker Hostel nach 2 langen harten Monaten. Ich hatte eine siebenstündige Zugfahrt nach Brisbane vor mir. Als ich dort ankam war der erste Gedanke: BACK IN CIVILISATION. WOOOHOOO. In Brisbane blieb ich allerdings nur eine Nacht in meinem geliebten BUNK Hostel. Tags darauf ging es dann zum Flughafen und von da mit dem Flieger nach Melbourne (lebenswerteste Stadt der Welt). Hier gab es einige Wiedersehen mit Freunden aus Brisbane. Und am 10. Februar war es dann endlich soweit: Nach knapp 10 langen Wochen ist Jess endlich in Melbourne angekommen. Ich hatte für uns nach der langen Zeit für das Wochenende ein chilliges Appartment gebucht, um erstmal zu entspannen. Mit ihr ging es dann aber auch direkt los auf Erkundungstour durch unser neues Zuhause (Botanischer Garten, St. Kilda, Chinatown). Da ich persönlich keine Lust mehr auf Hostelleben hatte, suchten wir nach einer anderen Möglichkeit. Zusammen mit vier anderen Deutschen (JP und Dennis kannte ich aus Brisbane) suchten wir über AiRbnB nach günstigen Häusern und Appartments. Teilweise findet man dort sogar billigere Angebote als die teuren Hostels in Melbourne. Ein weiteres Projekt war die Jobsuche. Ich hatte ziemlich schnell Glück und arbeite seit knapp sechs Wochen für eine italienische Builder Family. In meinem Job muss ich mobil sein, da ich die verschiedenen Baustellen der Familie in Stand halte und aufräume. Deshalb und das ist das aller BESTE an meinem Job, hat die Familie mir ein Auto zur Verfügung gestellt. Dies kann ich auch am Wochenende und in meiner Freizeit benutzen. Dadurch hatten Jess und ich die Möglichkeit auch außerhalb von Melbourne tolle Ausflüge zu machen (dazu später mehr). Jess hat ein bisschen länger gesucht und arbeitet im Moment als Hauscleanerin für eine große britische Firma. Allerdings sind wir auf der Suche nach einem neuen Job für sie, da die Arbeit nicht mit einem entsprechenden Gehalt belohnt wird. Seit sechs Wochen wohnen wir in einem schicken Appartment in South Yarra. Ziemlich geile Location im 13 Stock eines Appartmentkomplexes inklusive Balkon, Pool, Sauna, Gym und Jacuzzi. Also uns geht es soweit gut. 😀

Neben Arbeit, Wohnung und den alltäglichen Dingen versuchen wir aber auch jedes Wochenende etwas zu unternehmen um Melbourne und Umgebung genauer kennen zu lernen. Highlight war die Great Ocean Road, die wir mit Ned (einem Australier, den Jess aus Köln kennt) abgefahren sind. Die 12 Apostel, den Regenwald und all die anderen Wanderwege und Aussichtsplattformen entlang der Strecke muss man gesehen haben. Des Weiteren haben wir mehrere Ausflüge in Richtung Mornington Peninsula (so wird die rechte Seite der Melbourne Bucht genannt) unternommen. Dort haben wir wunderschöne Strände, alte Festungen und geniale Sonnenuntergänge kennen lernen dürfen. FOTOS folgen.

Alles in allem sind wir gut in Melbourne angekommen und werden wsh bis Ende Juli hier verweilen um möglichst viel Geld für unsere Reisen danach zu sparen.

LG

FELIX & JESS


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